Korrigierter Jahresabschluss 2024 im Minus?
Norderstedt – Am Montag tagt der nächste Hauptausschuss. Ein Thema ist die Gründung eines städtischen Eigenbetriebs, über den die Stadt ab dem kommenden Jahr ihre Grundstücke verkaufen, bzw kaufen soll. Bislang hat das die EGNO gemacht, als GmbH ist das so aber nicht mehr regelkonform. Daher muss es für die Flächenentwicklung nun eine neue Rechtsform geben.
Spannend wird es, wenn es um die Finanzen geht: Für die Erweiterung des Musiktrakts des Copp-Gymnasiums werden noch einmal zusätzliche rund 1,1 Millionen Euro fällig. Dieses Geld müsste in den Nachtragshaushalt für 2026 eingebracht werden. Zuvor aber werden korrigierte Zahlen für 2024 erwartet. Neu zu berechnende Pensionsrücklagen könnten den positiven Jahresabschluss negativ werden lassen. Und wenn der Abschluss für 2024 im Minus landet, dann könnte die Kommunalaufsicht aktiv werden und in die städtischen Finanzen eingreifen.
Die schwierige finanzielle Lage der Stadt hat auch Auswirkungen auf den Straßenbau: Die Grünen wollen darüber sprechen, ob alle nicht unbedingt nötigen Straßen-Neubauten ausgesetzt werden sollen. So könnte die Stadt das Geld einsparen, dass sie den Anwohnern vorschießen müsste. Der Hauptausschuss beginnt am 14. Juli um 18:15 Uhr im Rathaus.
