“Verwaltung greift den Bürgern in die Tasche” – FDP kritisiert Einsparungen
Norderstedt – Die FDP kritisiert die Einsparmaßnahmen, die in den vergangenen Wochen in den Ausschüssen beschlossen worden sind. „Überall werden neue Belastungen auf die Bürger zukommen, das hat doch nichts mit Sparen zu tun!“, so formuliert das der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Mährlein. Als Beispiel nennt er die Straßenreinigungs- und Regenwassergebühren. Beide werden neu in Norderstedt eingeführt. Auch die Abfallgebühren werden erhöht – hier zieht die FDP das Gebrauchtwarenhaus Hempels in die Verantwortung. Laut der FDP sei der dort eingefahrene Verlust von rund 700.000 Euro im Jahr 2024 der Grund für die Beitragserhöhung. Erneut kritisiert die FDP-Fraktion die Verwaltung: Die solle endlich sparen, stattdessen habe die Verwaltung in den letzten fünf Jahren 200 neue Stellen geschaffen. „Wir haben doch offensichtlich in der öffentlichen Verwaltung ein strukturelles Problem!“, so die FDP wörtlich. Die Fraktion will sich weiter dafür einsetzen, dass der Rotstift nun auch in der Verwaltung angesetzt wird, so formuliert das die FDP abschließend.
