Tennisfamilie feiert 30. Stadtmeisterschaften
Norderstedt – Rund 270 Spielerinnen und Spieler treten derzeit bei den 30. Norderstedter Tennis Stadtmeisterschaften gegeneinander an. Erstmals wird das Turnier gemeinsam von zwei Vereinen ausgerichtet: dem Tennisclub am Falkenberg und dem NSV. Hintergrund ist, dass der eigentlich vorgesehene Verein aus Glashütte die Stadtmeisterschaften im kommenden Jahr passend zu seinem Vereinsjubiläum veranstalten möchte.
Neben dem sportlichen Wettbewerb steht vor allem das Miteinander der Norderstedter Tennisszene im Mittelpunkt. „Das ist eine Tennis Familie. Man freut sich auf dieses Event, alle Vereine gemeinsam“, sagt Fabian Krutinat, Sportwart des TaF sowie Mitglied im Organisationsteam und in der Turnierleitung.
Auch die Anlage selbst bringt reichlich Geschichte mit. „Wir haben hier insgesamt acht Plätze, alles Kunstrasenplätze, und die sind in den Jahren 1986 bis 1989 alle gebaut worden“, sagt Thomas Strebel, Erster Vorsitzender des NSV. Die meisten Plätze seien trotz ihres Alters weiterhin in einem guten Zustand. Lediglich ein Platz müsse perspektivisch saniert werden.
Für Spieler und Trainer Vincent Stephan haben die Stadtmeisterschaften ebenfalls einen besonderen Stellenwert. Seit 23 Jahren steht er regelmäßig auf dem Tennisplatz. Besonders sei für ihn, in der eigenen Stadt gegen Menschen anzutreten, „die man schon sein ganzes Leben lang kennt“. Gerade weil er sonst auch bei Turnieren außerhalb Norderstedts unterwegs ist, sei das Heimturnier etwas Besonderes.
Die Verantwortlichen wollen mit den Stadtmeisterschaften zugleich mehr Aufmerksamkeit für den Tennissport schaffen. „Ich glaube, wir können mit so einem Turnier insgesamt Werbung für den Sport machen“, sagt Korbinian Linzmair, Erster Vorsitzender des Tennisclubs am Falkenberg. Die gute Stimmung, das gemeinsame Vereinsleben und die große Teilnehmerzahl zeigen für ihn, welchen Stellenwert das Turnier in Norderstedt hat.
Die 30. Norderstedter Stadtmeisterschaften laufen noch bis Samstag, 15. August.
