StuV-Ausschuss: Weniger Sozialwohnungen?
Norderstedt – Wie geht es weiter mit dem geförderten Wohnungsbau in Norderstedt? Eine Entscheidung darüber könnte im kommenden Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (Donnerstag, 18.15 Uhr) getroffen werden. Derzeit müssen 50 Prozent der neuen Wohnungen als geförderter Wohnraum gebaut werden. In der Praxis aber ließ sich diese Regelung nur schwer realisieren, deshalb soll die Vorgabe nun aufgeweicht werden. Der neue Vorschlag sieht im Kern vor, dass bei abgelehnter Förderung durch das Land die Verpflichtung für den Bau von Sozialwohnungen entfällt. Allerdings hat sich bereits die FDP im Vorwege gegen die neue Regelung gestellt. Laut FDP sei sie „ein Bürokratiemonster“. Denn: Die Anträge müssten von den Investoren über drei Jahre immer wieder neu gestellt werden. Erst dann könnten die Sozialwohnungen aus dem Bauvorhaben verschwinden, so die Idee der neuen Regelung.
Ebenfalls wird im Ausschuss über eine neue Tempo-30-Zone vor der Kita „4 Höfe“ an der Ulzburger Straße abgestimmt. Derzeit gelten dort zwei Geschwindigkeitsbegrenzungen: Auf der Straßenseite der Kita gilt Tempo 30, auf der anderen Seite Tempo 50. Eine Ampel gibt es dort nicht, für die Kita-Kinder ist eine Überquerung der Ulze schwierig. Der Ausschuss könnte daher eine beidseitige Tempo-30 Zone beschließen. Zudem stehen verschiedene Bebauungspläne auf der Tagesordnung.
