Straßenbaugebühren und Gendersternchen: Die Politik muss entscheiden

Straßenbaugebühren und Gendersternchen: Die Politik muss entscheiden
Symbolbild

Norderstedt – Norderstedt erwägt, die Straßenausbaukosten für die Anwohner wieder einzuführen. Allerdings ist darüber eine Entscheidung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr erneut vertagt worden. Noch gibt es also Hoffnung für die Norderstedter Grundstückseigentümer.

Entscheidungen könnten aber am kommenden Montag fallen. Um 18:15 Uhr tagt der nächste Hauptausschuss im Rathaus. Debattiert wird ein Antrag der FDP: Die möchte das Gendersternchen aus der offiziellen Kommunikation der Stadt eliminieren. Vor vier Jahren hatte die damalige Oberbürgermeisterin Roeder die Nutzung des Gendersternchens für die Verwaltung angewiesen. Die FDP hält das für einen Fehler, da an den Schulen eine solche Schreibweise als falsch angestrichen wird. Demnach, so argumentieren die Liberalen, sollte sich auch Norderstedt an eine korrekte Schreibweise halten.

Ansonsten geht es im Hauptausschuss um die Einsparpotentiale im Norderstedter Haushalt und um den möglichen Umzug des Rathauses in das ehemalige Lufthansagebäude. Hierzu hat sich bereits die SPD öffentlich positioniert: Die Sozialdemokraten sind für einen Umzug der Verwaltung, sehen das jedoch nur als eine Zwischenlösung an. Eine dauerhafte Verlagerung des Rathauses hält die SPD für einen schweren Fehler. Denn: Ein Rathaus gehört in die Mitte der Stadt, so die SPD, zudem befürchtet die Fraktion auch eine Verödung von Norderstedt-Mitte.