Ochsenzoll-Kreisel bleibt vorerst einspurig
Norderstedt – Die Zufahrt zum Ochsenzoll-Kreisverkehr in Norderstedt ist derzeit nur noch einspurig. Mit der Maßnahme will die Stadt Norderstedt die Unfallgefahr an dem stark befahrenen Verkehrsknotenpunkt reduzieren. Die Regelung ist Teil einer Testphase.
Der Bereich galt in den vergangenen Jahren immer wieder als Unfallschwerpunkt. Im vergangenen Jahr wurden dort 38 Verkehrsunfälle registriert, zehn davon mit Personenschaden. „Wir haben uns zunächst auf den Unfallschwerpunkt konzentriert und verschiedene Maßnahmen ergriffen“, sagt Baudezernent und Erster Stadtrat Dr. Christoph Magazowski. „Wir haben über Funk und Fernsehen informiert, eine Plakatierungsaktion gestartet und zusätzliche Markierungen auf der Straße angebracht. Da diese Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt gebracht haben, gehen wir jetzt einen Schritt weiter und sperren testweise eine Zufahrt.“
Seit Einführung der einspurigen Zufahrt hat die Polizei dort bislang keinen Verkehrsunfall mehr registriert. Die Stadt Norderstedt will die Entwicklung während der Testphase weiter beobachten.
Am vergangenen Wochenende waren kurzfristig wieder zwei Zufahrten geöffnet, nachdem Absperrpfosten an den Fahrbahnrand geschoben worden waren. Laut Stadt Norderstedt wurde diese Änderung jedoch nicht von ihr veranlasst. Inzwischen gilt wieder die einspurige Zufahrt.

