Norderstedt feiert: 50 Jahre Technik, Teamgeist und Tradition
Norderstedt – Vor 50 Jahren wurde der Ortsverband des Technischen Hilfswerks in Norderstedt gegründet. Dieses Jubiläum wurde jetzt mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Einsatzfahrzeuge, moderne Technik und Mitmachaktionen machten die Arbeit der Helferinnen und Helfer für Groß und Klein erlebbar.
Vielen Menschen sind die Ehrenamtlichen vor allem von Einsätzen bei Hochwasser oder schweren Unwettern bekannt. Tatsächlich reicht das Aufgabenspektrum aber deutlich weiter. Ob technische Hilfe nach Naturkatastrophen, die Unterstützung anderer Einsatzkräfte oder internationale Hilfseinsätze, die Bundesanstalt kommt immer dann zum Einsatz, wenn besondere technische Hilfe gefragt ist. Bundesweit engagieren sich rund 88.000 Ehrenamtliche in 669 Ortsverbänden. Allein im vergangenen Jahr leisteten sie mehr als 600.000 Einsatzstunden. Aktuell unterstützt zudem ein Spezialteam nach den schweren Erdbeben in Venezuela die Suche nach Verschütteten und arbeitet dort gemeinsam mit internationalen Rettungskräften.
Für Katrin Fedrowitz, Erste stellvertretende Stadtpräsidentin der Stadt Norderstedt, ist die Arbeit der Bundesanstalt ein wichtiger Baustein für die Sicherheit vor Ort. „Es ist doch toll, dass wir hier in Norderstedt eine Bundesbehörde haben, die uns auch in Krisensituationen unterstützen kann. Bei großen Einsätzen ist sie natürlich als Bundesbehörde gefragt. Aber gerade hier vor Ort klappt die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr richtig gut. Ich habe das Gefühl, das sind wirklich tolle Kollegen für unsere Leute.“
Neben dem Blick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte nutzten viele Gäste die Gelegenheit, mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Aufgaben zu erfahren. Gerade bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern weckte der Tag Interesse an der Arbeit im Bevölkerungsschutz. Nicht selten beginnt die Begeisterung für das Ehrenamt bei einer Veranstaltung wie dieser.
Das Jubiläum machte damit nicht nur deutlich, was in den vergangenen 50 Jahren aufgebaut wurde. Es zeigte auch, wie wichtig engagierte Freiwillige und die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen für die Sicherheit der Menschen in der Stadt sind.

