Neue Gebühren für Straßenreinigung und Regenwasser?
Norderstedt – Im Umweltausschuss wird es unter anderem um die Straßenreinigung und um die Entwässerung gehen. In beiden Fällen könnte es für die Norderstedter teurer werden. Denn: Bislang gibt es in Norderstedt keine Gebühr für die Straßenreinigung. Laut der bestehenden Satzung reinigt die Stadt die großen Straßen, bei den kleineren müssen die Bürger ran. Das könnte sich ändern, dann müssten alle Norderstedter eine Gebühr zahlen. Dafür würden dann überall die Straßen von der Stadt gereinigt werden. Ob Norderstedt dabei etwas sparen würde, dass müsste jedoch erst errechnet werden.
Gespart werden kann aber bei der Entwässerung: Auch hier zahlen die Norderstedter noch keine Gebühren für die Ableitung des Regenwassers. Nun wird über die Einführung einer Art Sielgebühr nachgedacht, das würde im ersten Schritt pro Jahr um die 750.000 Euro einsparen. Allerdings steht auf der anderen Seite nach Auskunft der Pressestelle der Stadt eine Investition von geschätzten 70 Millionen Euro für die Erweiterung des Sielnetzes im Raum. Der Ausbau des bestehenden Netzes wird aufgrund der zunehmenden Starkregenwetterlagen notwendig. Bei dem letzten großen Regen standen ganze Straßenzüge bereits unter Wasser. Eine Sielgebühr könnte hier eine Investitionshilfe sein. Der Umweltausschuss entscheidet über diese Themen am Mittwoch (19.11.) ab 18:30 Uhr im Rathaus.
