Grippe: Schleswig-Holsteiner lassen sich weniger impfen

Grippe: Schleswig-Holsteiner lassen sich weniger impfen
Symbolbild

Kiel – Vermutlich haben sie es auf der Arbeit auch schon bemerkt, die jährliche Grippewelle greift um sich. Einer Auswertung der BARMER zufolge entstehen durch die Arbeitsausfälle jedes Jahr Schäden in der Milliardenhöhe. Laut Landespressesprecher der BARMER, Torsten Nowak, ließe sich dieser Schaden bei höherer Impfbereitschaft deutlich verringern. Anfang 2025 haben sich im Vergleich zum Vorjahr acht Prozent weniger Menschen gegen die Grippe impfen lassen. Als mögliche Gründe kommen Skepsis, Vergessen oder organisatorische Hürden infrage. Verschärfend wirkt sich auch eine ungleichmäßige Impfbereitschaft in den Hausarztpraxen aus, so Nowak. Trotzdem empfiehlt die BARMER auch noch im Dezember eine Grippeimpfung in Anspruch zu nehmen, da eine typische Grippewelle erst im Januar die Spitze erreicht.