Gold statt Juwelen: Edelmetall-Scheideanstalt in Norderstedt

Gold statt Juwelen: Edelmetall-Scheideanstalt in Norderstedt
Norddeutsche Edelmetallscheideanstalt - Quelle: noa4

Norderstedt – Aktienkurse fallen, der Benzinpreis schießt förmlich nach oben, und Immobilien kann sich ja eigentlich schon lange kaum noch einer leisten. Viele, die noch ein bisschen Geld haben, setzen daher auf das, was schon immer funktioniert hat: Gold. Und auch, wenn es da aktuell auch nicht gut läuft, hat ein Unternehmen in Norderstedt damit derzeit alle Hände voll zu tun: Die Norddeutsche Edelmetall Scheide-Anstalt. Hier wird im Zweifelsfall aus dem geerbten Besteck Silber-Barren.

Die Norddeutsche Edelmetall Scheideanstalt in Norderstedt ist die einzige Scheideanstalt im Nordern der Republik. Hier werden – hinter einer schlichten Fassade im Industriegebiet – Gold, Silber und Platin ausgekauft, verarbeitet und weiterverkauft. Mehrere Tonnen Silber und viele hundert Kilo Gold sind es jedes Jahr. Der Andrang zur Zeit ist groß: Der Goldpreis ist nach wie vor um knapp 50 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Und auch der Silberpreis hat sich im vergangenen Jahr fast verdoppelt.

Im Moment haben die Mitarbeiter dort alle Hände voll zu tun – denn seit rund einem Jahr haben sich Silber- und Goldpreis fast verdoppelt. Und so werden hier aus Zahngold, Omas Silberservice oder dem alten Schmuck erst die reinen Edelmetalle herausgefiltert und die Barren gegossen.