Gesundheitsstudie: Mehr Schlafstörungen in S-H
Norderstedt – Immer mehr Menschen in Schleswig‑Holstein leiden unter Schlafstörungen. Laut Arztreport des BARMER‑Instituts für Gesundheitssystemforschung stieg der Anteil ärztlich diagnostizierter Schlafstörungen von 5,7 Prozent in 2014 auf 7,4 Prozent in 2024 — das sind rund 220.000 Betroffene, etwa 60.000 mehr als vor zehn Jahren. Barmer-Landesgeschäftsführerin Dr. Anneke Riehl weist darauf hin, dass Schlafstörungen das Risiko für Übergewicht, Schlaganfall, Demenz und Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen erhöhen. Häufige Auslöser seien Stress, Angst, unregelmäßige Schlafzeiten und Bildschirmnutzung vor dem Schlafengehen.

