Einsparungen im Sozialbereich: Was wird aus der Obdachlosenbetreung?

Einsparungen im Sozialbereich: Was wird aus der Obdachlosenbetreung?
Symbolbild - noa4

Norderstedt – Die Norderstedter Hausbesuche werden wie geplant fortgeführt. Das bedeutet, dass das Projekt nicht wie befürchtet von vornherein den Einsparungen zum Opfer fällt, sondern nach Ablauf der Pilotphase wie geplant geprüft wird. Und das wird Ende 2026 sein, dann wird endgültig entschieden, ob das Senioren-Beratungs-Projekt in Norderstedt eine Zukunft hat. Keine Zukunft könnte indes die Obdachlosenbetreuung am Langenharmer Weg haben. Die dortige Betreuungsstelle wird zur Hälfte vom Kreis und zur Hälfte von der Stadt finanziert. Norderstedt denkt nun darüber nach, die halbe Stelle zu streichen, für eine Betreuung der obdachlosen Menschen solle das ausreichen, so die Begründung. Allerdings erwägt jetzt auch der Kreis die Finanzierung einzustellen. Damit würde dann die ganze Stelle wegfallen, was zugleich das Ende der Obdachlosenbetreuung am Langenharmer Weg gleichkommen würde. Eine Entscheidung ist daher im Sozialausschuss vertagt worden.