Demokratie durch Armut gefährdet – Diakonie warnt
Hamburg – Die Diakonie Hamburg warnt vor den gesellschaftlichen Folgen wachsender Armut. Nach Angaben von Paul Grabbe lebt in Hamburg fast jeder fünfte Mensch in Armut. Im Podcast „Conny und Kurt“ kritisiert er unter anderem hohe Mieten, steigende Lebenshaltungskosten und bürokratische Hürden bei Sozialleistungen. Die zunehmende soziale Ungleichheit könne das Vertrauen in Staat und Demokratie schwächen und rechtspopulistische Kräfte stärken. Grabbe fordert deshalb eine gerechtere Verteilung von Vermögen und eine stärkere politische Vertretung von Menschen mit geringem Einkommen.
