Abendlauf bringt Sportwoche auf die Zielgerade

Abendlauf bringt Sportwoche auf die Zielgerade
Abendlauf bei der Sportwoche in Norderstedt.

Norderstedt – Schwere Beine, schneller Atem und viel Applaus im Ziel: Beim Abendlauf der Norderstedter Sportwoche gingen am Mittwoch ganz unterschiedliche Teilnehmer auf die Strecke. Während einige um schnelle Zeiten und gute Platzierungen kämpften, stand für andere vor allem das gemeinsame Lauferlebnis im Mittelpunkt.Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, wie weit sie laufen wollten. Wer die komplette Strecke absolvierte, legte insgesamt 6,9 Kilometer zurück. Dabei standen erfahrene Läufer genauso an der Startlinie wie Familien, Kinder und Firmenteams.

Auch Catrin Klement genoss die Stimmung entlang der Strecke. „Man wurde angefeuert, es war wunderbar. Es hat richtig Spaß gemacht“, sagte die Teilnehmerin nach dem Lauf.Für andere wurde der Abendlauf zum Familienerlebnis. Anne-Sophie Rezlaff ging gemeinsam mit ihren beiden Söhnen an den Start. „Ich habe mitgemacht mit meinen zwei Söhnen. Die waren schneller als ich“, sagte sie nach dem Zieleinlauf.

Der Abendlauf war bereits der dritte von insgesamt vier Wettbewerben der Norderstedter Sportwoche. Zuvor hatten die Teilnehmer beim Langstreckenschwimmen und beim Radrennen ihre Ausdauer unter Beweis gestellt. Organisatorin Dagmar Buschbeck freute sich besonders über die Mischung im Teilnehmerfeld. Vom Grundschulkind bis zum Firmenteam waren ganz unterschiedliche Altersgruppen und Leistungsniveaus vertreten. Manche Teilnehmer nahmen dafür sogar eine längere Anreise in Kauf.

Bei aller Gemeinschaft durfte aber auch der sportliche Ehrgeiz nicht fehlen. Dennis Büchner kam an diesem Abend als Erster ins Ziel. „Als Erster ins Ziel gekommen – von daher hat es Spaß gemacht“, sagte Büchner nach dem Lauf. Auch Daniel Wilken ging mit großen Ambitionen an den Start. Normalerweise gehört er zum Organisationsteam des Triathlons. Beim Abendlauf wechselte er die Seiten und trat selbst als Teilnehmer an. Sein Anspruch war dabei eindeutig: „Ich starte eigentlich immer, um zu gewinnen, sonst macht es auch keinen Sinn.“

Für viele Läufer spielten Platzierungen allerdings nur eine Nebenrolle. Bewegung, gemeinsames Laufen und der Spaß am Sport standen mindestens genauso im Mittelpunkt. Am Sonntag folgt mit dem Triathlon der vierte und letzte Wettbewerb der Norderstedter Sportwoche. Dann müssen die Teilnehmer noch einmal in drei Disziplinen ran: Schwimmen, Radfahren und Laufen.