oben_03

20. September 2019

Bestnote

Große Auszeichnung für den ambulanten Pflegedienst der Awo in Norderstedt: der Medizinische Dienst[mehr]

20. September 2019

Blutspende

Die ganze nächste Woche lang haben Sie im Gelegenheit, im Herold Center täglich von 11:00 Uhr bis[mehr]

20. September 2019

Schadstoff-Sammlung

Kostenlos Schadstoffe abgeben können Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, den 24. September, von 10[mehr]

10. September 2019

Trinkfest

Mit 2,1 Promille kann ein langjähriger Trinker noch voll schuldfähig sein. Zu dieser Einschätzung kam eine Sachverständige vor dem Schöffengericht Norderstedt, die beurteilen musste, ob ein 25jähriger Angeklagter für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden konnte oder nicht. Der Mann hatte im vorigen Oktober von einem Kumpel eine Flasche Korn eingefordert. Als der sich weigerte, versetzte er seinem Gegenüber einen Faustschlag ins Gesicht. An seine Attacke konnte sich der Angeklagte nicht mehr erinnern. Er wisse nur noch, dass er sich an dem besagten Tag „ganz bewusst abgeschossen“ habe – mit Kokain, Cannabis und Alkohol. Später allerdings habe er sich bei seinem Opfer entschuldigt und überhaupt sei er mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass er sein ganzes Leben ändern müsse. Vor Kurzem habe er den ersten Arbeitsvertrag seines Lebens unterschrieben und habe sich „aus freien Stücken“ bei einem Anti-Aggressions-Kursus angemeldet. Trotz des sichtbar guten Willens kam das Schöffengericht nicht umhin, der Angeklagten wegen räuberischer Erpressung zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe, der Zahlung von 300 Euro, der Prozesskosten und des Honorars für die Gutachterin zu verurteilen.