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25. Mai 2020

wieder Kaffee-Klatsch

Der Kulturtreff Norderstedt beendet die Corona-Zwangs-Pause und bietet erstmals am 7. Juni einen[mehr]

25. Mai 2020

Bahnsperrung

Der Hamburger Flughafen saniert Anfang Juni routinemäßig wieder einer der Start- und Landebahnen.[mehr]

25. Mai 2020

Sitzung

Aufgrund der besonderen Abstandsregelungen tagt die Stadtvertretung am morgigen Dienstag nicht im[mehr]

10. September 2019

Trinkfest

Mit 2,1 Promille kann ein langjähriger Trinker noch voll schuldfähig sein. Zu dieser Einschätzung kam eine Sachverständige vor dem Schöffengericht Norderstedt, die beurteilen musste, ob ein 25jähriger Angeklagter für seine Tat zur Verantwortung gezogen werden konnte oder nicht. Der Mann hatte im vorigen Oktober von einem Kumpel eine Flasche Korn eingefordert. Als der sich weigerte, versetzte er seinem Gegenüber einen Faustschlag ins Gesicht. An seine Attacke konnte sich der Angeklagte nicht mehr erinnern. Er wisse nur noch, dass er sich an dem besagten Tag „ganz bewusst abgeschossen“ habe – mit Kokain, Cannabis und Alkohol. Später allerdings habe er sich bei seinem Opfer entschuldigt und überhaupt sei er mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass er sein ganzes Leben ändern müsse. Vor Kurzem habe er den ersten Arbeitsvertrag seines Lebens unterschrieben und habe sich „aus freien Stücken“ bei einem Anti-Aggressions-Kursus angemeldet. Trotz des sichtbar guten Willens kam das Schöffengericht nicht umhin, der Angeklagten wegen räuberischer Erpressung zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe, der Zahlung von 300 Euro, der Prozesskosten und des Honorars für die Gutachterin zu verurteilen.