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19. Januar 2018

Sturmbilanz

Orkantief Friederike hat gestern auch in Norderstedt Spuren hinterlassen und für zahlreiche[mehr]

19. Januar 2018

Tourismus-Rekord

Einen Rekord verzeichnet auch das Land Schleswig-Holstein, was den Tourismus angeht. Laut[mehr]

19. Januar 2018

Standortfrage

Mit der Ansiedlung des Rewe Zentralstandorts ist Henstedt-Ulzburg einen entscheidenden Schritt[mehr]

14. Juli 2017

Amokfahrer

Zwölf Jahre lang lebte der Lagerarbeiter aus Mölln unauffällig und frei von Symptomen.

Nachdem er im Mai 2016 eigenmächtig die Medikamente gegen seine Psychose abgesetzt hatte, brach die Erkrankung durch.

Er saß am Steuer seines Pkw, als er „plötzlich Stimmen hörte“.

Unter Wahnvorstellungen raste der 47-Jährige durch Norderstedt und verursachte mehrere Unfälle.

Nun musste er sich vor dem Kieler Landgericht wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Im Zustand der Schuldunfähigkeit, so das Urteil, war der Angeklagte mit mindestens drei anderen Pkw kollidiert.

Den schwersten Unfall verursachte der geschiedene Mann, als er plötzlich nach links in den Gegenverkehr abbog und dabei gegen einen VW-Bus prallte.

Dessen Fahrer erlitt eine Beckenprellung, eine Blockade im Lendenwirbelbereich und einen Schock.

Der Bus hatte nur noch Schrottwert.

Im Prozess zeigte sich der Patient, dem ein Gutachter eine Psychose bescheinigte, einsichtig.

Der gelernte Tischler war inzwischen in stationärer Behandlung und  ist medikamentös neu eingestellt worden.

An den Vorfall erinnert er sich nur lückenhaft.

Die Kammer ordnete die Entziehung der Fahrerlaubnis an.

Frühestens in drei Jahren darf er sie wieder beantragen.