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21. Juli 2017

PKW-Aufbrüche

Gleich vier Fahrzeuge sind in Norderstedt in der Zeit zwischen Mittwoch, 18 Uhr und Donnerstag, 5[mehr]

21. Juli 2017

Baumpflegearbeiten

Am Montag beginnen in Norderstedt wieder umfangreiche Baumpflegearbeiten. Diesmal sind 140[mehr]

21. Juli 2017

k(ein) Radfahrstreifen

Die Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Westseite der Berliner Allee wird verschoben. Nach[mehr]

14. Juli 2017

Amokfahrer

Zwölf Jahre lang lebte der Lagerarbeiter aus Mölln unauffällig und frei von Symptomen.

Nachdem er im Mai 2016 eigenmächtig die Medikamente gegen seine Psychose abgesetzt hatte, brach die Erkrankung durch.

Er saß am Steuer seines Pkw, als er „plötzlich Stimmen hörte“.

Unter Wahnvorstellungen raste der 47-Jährige durch Norderstedt und verursachte mehrere Unfälle.

Nun musste er sich vor dem Kieler Landgericht wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Im Zustand der Schuldunfähigkeit, so das Urteil, war der Angeklagte mit mindestens drei anderen Pkw kollidiert.

Den schwersten Unfall verursachte der geschiedene Mann, als er plötzlich nach links in den Gegenverkehr abbog und dabei gegen einen VW-Bus prallte.

Dessen Fahrer erlitt eine Beckenprellung, eine Blockade im Lendenwirbelbereich und einen Schock.

Der Bus hatte nur noch Schrottwert.

Im Prozess zeigte sich der Patient, dem ein Gutachter eine Psychose bescheinigte, einsichtig.

Der gelernte Tischler war inzwischen in stationärer Behandlung und  ist medikamentös neu eingestellt worden.

An den Vorfall erinnert er sich nur lückenhaft.

Die Kammer ordnete die Entziehung der Fahrerlaubnis an.

Frühestens in drei Jahren darf er sie wieder beantragen.