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17. November 2017

falsche Polizisten

Die Polizei warnt erneut vor Betrügern am Telefon. Allein heute Vormittag meldeten gleich 18[mehr]

17. November 2017

Abfallvermeidung

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17. November 2017

Volkstrauertag

Der November ist ein stiller Monat, ein Monat des Gedenkens. So wie am kommenden Sonntag, dem[mehr]

14. Juli 2017

Amokfahrer

Zwölf Jahre lang lebte der Lagerarbeiter aus Mölln unauffällig und frei von Symptomen.

Nachdem er im Mai 2016 eigenmächtig die Medikamente gegen seine Psychose abgesetzt hatte, brach die Erkrankung durch.

Er saß am Steuer seines Pkw, als er „plötzlich Stimmen hörte“.

Unter Wahnvorstellungen raste der 47-Jährige durch Norderstedt und verursachte mehrere Unfälle.

Nun musste er sich vor dem Kieler Landgericht wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Im Zustand der Schuldunfähigkeit, so das Urteil, war der Angeklagte mit mindestens drei anderen Pkw kollidiert.

Den schwersten Unfall verursachte der geschiedene Mann, als er plötzlich nach links in den Gegenverkehr abbog und dabei gegen einen VW-Bus prallte.

Dessen Fahrer erlitt eine Beckenprellung, eine Blockade im Lendenwirbelbereich und einen Schock.

Der Bus hatte nur noch Schrottwert.

Im Prozess zeigte sich der Patient, dem ein Gutachter eine Psychose bescheinigte, einsichtig.

Der gelernte Tischler war inzwischen in stationärer Behandlung und  ist medikamentös neu eingestellt worden.

An den Vorfall erinnert er sich nur lückenhaft.

Die Kammer ordnete die Entziehung der Fahrerlaubnis an.

Frühestens in drei Jahren darf er sie wieder beantragen.